Historie

Der Hof war bis zum 2. Weltkrieg ein typischer Familienbetrieb, mit allen Gebäuden im Ortskern. Ab den 50er Jahren wurde der Betrieb und seine Flächen von der LPG (Landwirtschafliche Produktions Genossenschaft) genutzt. Auch in dieser Zeit gab es eine zusätzliche private Nutzung der Hofgebäude für Geflügel- und Pelztierzucht.

 

Nach der Wende führte Franz Josef Richardt die Familientradition fort und gründete 1990 mit eigenen und zugepachteten Flächen diesen Landwirtschaftlichen Betrieb. Seit dem entstand ein Aussiedlerhof mit neuen Gebäuden und baulichen Anlagen nach modernen Standards. 2013 übergab Franz Josef Richardt den Hof an seine Tochter Dr. agr. Katja Lange. 

 

Heute wirtschaftet der Hof nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und ist eingetragenes Mitglied im Anbauverband GÄA. Es werden circa 300 ha Ackerland bewirtschaftet, auf denen hauptsächlich das Futter für die Mastschweine angebaut wird. Daneben werden etwa 100 ha Grünland bewirtschaftet, welche die Grundlage für die Rinder-und Pferdehaltung bilden. Die Fohlen aus der Oldenburgerzucht werden auf dem Hof aufgezogen und ausgebildet.